Weitere FuN-Programme

Wir empfehlen, zunächst die „Konzeptionellen Grundlagen der FuN-Programme“ zu lesen.

FuN Kleinkind

Für Familien mit Kindern von 1,5 bis 3 Jahre

FuN für Mütter mit ihren Babys
  • Diese Programmvariante schließt die Lücke zwischen FuN Baby und FuN Familie und richtet sich an Eltern mit Kindern von ca. 1,5 bis ca. 3,5 Jahren als „Zielkinder“. Geschwisterkinder können wie immer teilnehmen, die Ausrichtung des Programms und das Anspruchsniveau der Spiele und Übungen ist aber am „Zielkind“ orientiert.
  • Das Programm eignet sich sowohl für den Einsatz in Kindertagesstätten für die Familien, deren Kinder die Einrichtung bereits besuchen, als auch insbesondere für neue Familien, deren Kinder gerade oder demnächst in die Kita kommen. Hier kann FuN als Konzept zur Begleitung des Übergangs Elternhaus – Kindertagesstätte eingesetzt werden.
  • Die Programmstruktur und die Methodik des Programms unterscheiden sich nicht grundsätzlich von den anderen FuN-Programmvarianten. Die 8 Programmtermine dauern jeweils 2 Stunden und beinhalten Spiele und Übungen, die auf die Lebensphase der Familien abgestimmt sind. Auch die Themen in der moderierten Elternrunde drehen sich erfahrungsgemäß um Fragen zur aktuellen Lebenssituation.
  • Im Familienleben gewinnen in dieser Entwicklungsphase die Begriffe Erziehung und Bildung an Bedeutung. Eltern können im Programm FuN Kleinkind Modelle und Anregungen für die Gestaltung ihrer Elternrolle und des Familienlebens in dieser Lebensphase kennenlernen.
  • Eltern und professionelle Erzieher*innen können mit dem Programm FuN Kleinkind von Beginn der Betreuung an eine gute Erziehungspartnerschaft aufbauen.
  • Die Qualifizierung für das Programm ist eine Zusatzqualifizierung für bereits zertifizierte FuN Baby- oder FuN Familie-Teamer*innen. Bitte bei der Anmeldung die vorhandene Qualifizierung angeben!

FuN in weiterführenden Schulen

Für Familien mit Kindern im Übergang zu weiterführenden Schulen

FuN Kleinkind-Modell
  • FuN Schule bietet Familien die Möglichkeit, den Übergang ihrer Kinder in die weiterführende Schule positiv zu begleiten. Für alle Beteiligten – die Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern – stellt diese Phase eine Herausforderung dar. Die Schüler*innen müssen sich an die neue Schule und die neuen Lehrer*innen gewöhnen. Sie müssen sich in der neuen sozialen Situation der Klasse und den neuen Leistungsanforderungen orientieren. Die Lehrer*innen organisieren diese Prozesse mit dem Ziel, möglichst schnell eine lernfähige Klassengemeinschaft zu gestalten. Die Eltern haben die Aufgabe, ihre Kinder in den neuen Leistungsanforderungen zu unterstützen. Auch müssen sie sich mit der wachsenden Selbstständigkeit der Kinder in dieser Entwicklungsphase neu in ihrer Elternrolle orientieren.
  • In für die Altersphase geeigneten Spielen und Übungen setzen sich die Eltern und Kinder an den Familientischen mit den Herausforderungen der neuen Lebenssituation auseinander und erlernen die dafür notwendigen Kompetenzen. So erleben Familien angemessene Formen des Miteinanderredens und der aktiven Gestaltung gemeinsamer Zeit.
  • Für die Erziehungspartnerschaft zwischen Lehrer*innen und Eltern bietet das Programm FuN Schule insbesondere in den gemeinsamen Gesprächen die Möglichkeit, von Beginn der Schulzeit an eine produktive Kooperationsatmosphäre aufzubauen.

FuN Berufs- und Lebensplanung

Für Familien mit heranwachsenden Kindern

FuN Berufsplanung und Lebensplanung
  • Gerade in den schwierigen Phasen des Erwachsenwerdens sind Eltern die wichtigsten Ansprechpartner*innen ihrer Kinder. Das Programm FuN Berufs- und Lebensplanung bietet einen Raum, in dem Familien Modelle für ein konstruktives Umgehen mit Konflikten und die Lösung der aktuellen Entwicklungsaufgaben erlernen können.
  • Eltern spielen eine wichtige Rolle bei der Berufswahlorientierung und Lebensplanung sowie bei der Förderung der Ausbildungsreife ihrer heranwachsenden Kinder. Ihre begleitende Unterstützung stabilisiert die Jugendlichen in der Übergangsphase und ist grundlegend für ihre Persönlichkeitsentwicklung, ihre Lernmotivation, Leistungsbereitschaft und selbstverantwortliche Lebensgestaltung.
  • Mit FuN Berufs- und Lebensplanung werden Schlüsselqualifikationen der Jugendlichen und der Eltern gefördert, die im Berufsleben für beide relevant sind. In spielerischen Übungen an den Familientischen können Kooperations- und Kommunikationskompetenzen weiterentwickelt werden. In vorgestellten Konfliktsituationen der Jugendlichen im Rahmen ihrer Ausbildung können Eltern ihre Rolle als Begleiter*innen der Heranwachsenden erproben.
  • Das Programm verknüpft Elemente von Bildung, Begleitung und Beratung.

join! – ein Integrationsprogramm für Stadtteilfamilien mit und ohne Migrationserfahrungen

join! – ein Integrationsprogramm für Migrationsfamilien und Stadtteilfamilien
  • Eine Gruppe von Freiwilligen aus dem Stadtteil wird für die Durchführung von join! geworben und vorbereitet. Integration wird hier als gesellschaftliche Aufgabe gesehen, zu der viele Bürger*innen einen Beitrag leisten. Die Gruppe der Freiwilligen unterstützt das join!-Team bei der Durchführung des Programms.
  • In den join!-Projekten treffen Familien aufeinander, die trotz vieler Unterschiede Ähnlichkeiten in ihren Lebenslagen haben – nämlich Kinder im ähnlichen Alter.
  • An den Familiennachmittagen werden immer wieder Familientandems gebildet, die miteinander spielen, eine Aufgabe erledigen, gemeinsam Einkäufe machen und zusammen kochen etc. So erhalten alle Familien die Chance, sich langsam – Stück für Stück – kennenzulernen. Durch den Wechsel der Familientandems lernen sie unterschiedliche Familien kennen und erhalten dadurch Wahlmöglichkeiten, welche Beziehungen sie wie intensiv gestalten möchten. Ziel des Projekts ist eine produktive Gestaltung des Zusammenlebens im Stadtteil.
  • Die join!-Programmstruktur bringt die Menschen in Kontakt und fordert sie heraus, die entstehenden Beziehungen aktiv zu gestalten. Bei gemeinsamen Spielen am Familientisch oder bei der gemeinsamen Suche nach Lösungsmöglichkeiten für eine Aufgabe lernen alle, sich über Sprach- und Kulturgrenzen zu verständigen. Dabei werden soziale Unsicherheiten abgebaut und es entstehen Beziehungen, die gegenseitiges Lernen ermöglichen.
  • Die vielen kleinen gemeinsamen Situationen an den Familiennachmittagen und auch die darauffolgenden gemeinsamen Treffen in der Gruppe führen zu einem vertrauten Umgang miteinander. Sie bieten die Chance, dass die Kontakte auch in den Alltag hinein wirksam bleiben.
  • Zwischen den join!-Projekten können join!-XXL-Treffen stattfinden, zu denen immer alle bisherigen join!-Teilnehmer*innen eingeladen werden. Diese Feste verstärken die Vernetzungen und Strukturen im Stadtteil.
Familie und Nachbarschaft